Maisproduktion und Anbau

Flächenmäßig ist Mais im Land Brandenburg eine der wichtigsten Nutzpflanzen

Wir bauen diese ertragsstarke einjährige Nutzpflanze mit imposanter Wuchshöhe auf einer Fläche von ungefähr 1.000 Hektar an.
Der gesamte obere Teil der Maispflanzen wird in den Monaten September/Oktober geerntet.
Schon auf dem Feld wird die kräftig gebaute Nutzpflanze in grobe Stücke zerhäckselt.
Die Pflanzenmasse wird anschließend in Fahrsilos transportiert, verdichtet und bis zur weiteren Verwendung als Maissilage mit Folie luftdicht abgedeckt.

Maissilage enthält viel Stärke und ist reich an wichtigen Rohfasern
Durch den Sauerstoffentzug unter der Folie und den Restzuckergehalt der Maispflanzenmasse kommt es zu einer Milchsäuregärung. Die Maissilage wird angesäuert und dadurch haltbar gemacht.

Als Maissilage liefert der Mais das nährstoffreiche Futter für unseren Milchviehbestand und für die Rindermast. Auch ist der Mais wertvoller Rohstofflieferant für die Bioenergiegewinnung.

Ertragssicherheit durch optimale Versorgung der Anbauflächen
Die Basis für eine gute Fruchtbarkeit und für hohe Erträge ist eine optimale Humusversorgung der Anbauflächen. Denn der Mais zählt zu den starkzehrenden Nutzpflanzen.
Um den Boden auch nach der Ernte gesund zu erhalten, setzen wir standortangepasst Rindergülle, Gärrückstände aus unserer Biogaserzeugung, Untersaaten und Gründünger ein.

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